TalentPerspektiven Ruhr mit starker Resonanz bei Online-Premiere

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Mit einem spannenden Impulsvortrag von Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar und faszinierenden Beispielen aus der Praxis hat die Fachtagung „TalentPerspektiven Ruhr“ neue Wege für die Lehre und das Lernen der Zukunft aufgezeigt.

Analog, digital oder doch vielleicht beides? Die achten TalentPerspektiven Ruhr selbst fanden aufgrund der aktuellen Situation erstmals als Online-Event statt und nicht als Präsenzveranstaltung. Als Studio der Fachtagung, die in NRW als Lehrerfortbildung anerkannt ist, diente die Grand Hall Zollverein.

Die Resonanz übertraf mit 360 Anmeldungen weit die Erwartungen. Sie dokumentierte zugleich den großen Bedarf an Anregungen und Diskussionen über zukünftige Lehr- und Lernmodelle. Hierzu leistete die Veranstaltung im Rahmen der TalentTage Ruhr einen wichtigen Beitrag.

Dass die TalentPerspektiven Ruhr mit ihrem inhaltlichen Schwerpunkt den Zahn der Zeit trafen, verdeutlichte sich bereits bei der Keynote von Ranga Yogeshwar. Informativ und inspirierend sprach der Wissenschaftsjournalist über die Grenzen des deutschen Bildungssystems. Diese hätten sich gerade in Zeiten der Corona-Krise deutlich gezeigt.

Doch trotz der Herausforderungen, die sich aktuell im Bereich der Wissensvermittlung zeigen, blickte Yogeshwar auch optimistisch voraus. So gelte es, den derzeitigen Innovationsschub dafür zu nutzen, Bildungseinrichtungen fit für die Zukunft zu machen.

Wie sich dies im Detail gestalten könnte, dokumentierten im Anschluss ExpertInnen aus der Praxis in fünf verschiedenen Themenpanels. Der Forscher und Science-YouTuber („Breaking Lab“) Jacob Beautemps präsentierte beispielsweise erfolgreiche Formate von Wissensvideos und wie diese erfolgreich eingesetzt werden können. Zudem gab er wertvolle Tipps für effektives Lehren und Lernen per Videos.

Insgesamt lieferten die TalentPerspektiven Ruhr vielfältige Ansätze dafür, wie sich die Hürden der Wissensvermittlung mithilfe digitaler Möglichkeiten überwinden lassen. Sie regten zu Diskussionen an und sorgten dafür, dass sich zahlreiche TeilnehmerInnen miteinander vernetzten, um aktuelle Problemstellungen auch im Nachgang gemeinsam anzugehen und neue Lösungsansätze zu verfolgen.

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