Berufe praktisch ausprobieren

SchülerInnen treffen potenzielle ArbeitgeberInnen bei den TalentTagen Ruhr

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„120/80: Blutdruck normal!“ So lautet das gute Ergebnis einer Blutdruck-Messung der SchülerInnen der Gesamtschule Weierheide in Oberhausen.

Beim BerufsParcours in der Turnhalle der Schule lernen die 9. und 10. KlässlerInnen im Rahmen der TalentTage Ruhr an unterschiedlichen Stationen vielfältige Berufe kennen. Darunter auch den der Pflegefachkraft. Praktisch angeleitet werden die SchülerInnen beim Blutabnehmen und Blutdruckmessen von den Azubis der Contilia GmbH. „Unsere Auszubildenden berichten direkt aus der Praxis. Wenn sich SchülerInnen interessiert zeigen, bieten wir Ihnen Folgeangebote bei uns im Krankenhaus an. Dort lernen sie den Pflegeberuf dann am Patienten kennen und gewinnen einen Einblick in den Berufsalltag,“ erzählt Maik Stanczyk, Pflegedirektor im St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr.

TalentTage Ruhr: Starke Partner für die Talentförderung

Als ganzjähriges Modul der TalentTage Ruhr bringen SCHULEWIRTSCHAFT NRW/unternehmer nrw, das Technikzentrum Minden-Lübbecke e.V., die TalentMetropole Ruhr und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit potenzielle Fachkräfte von morgen mit regionalen ArbeitgeberInnen zusammen. Das Motto lautet: „Talente entdecken!“

„Beim BerufsParcours bekommen SchülerInnen einen breiten Eindruck über verschiedene Berufsfelder. Praktisches Ausprobieren unter Anleitung regionaler Unternehmen ist für SchülerInnen besonders wichtig, um Stärken zu erkennen und nicht passende Tätigkeiten auszuschließen,“ so Andre Bergmann von der Bundesagentur für Arbeit.

Talente entdecken und ArbeitgeberInnen kennenlernen

Neben Pflege und IT-Berufen werden auch handwerkliche Tätigkeiten vorgestellt. So wird in der Turnhallte z.B. eine aufgebaute Wand verputzt. Die MitarbeiterInnen von KOX Bau und Oberflächenschutz stellen dabei die Ausbildung zum/zur Holz- und BautenschützerIn und zum/zur MaurerIn vor und erkennen schnell, welche SchülerInnen ein besonderes Geschick im Umgang mit den Materialen haben.

Zahlenprofis lernen vom Team der Sparkasse Oberhausen, wie ein Überweisungsformular ausgefüllt wird - erst analog auf Papier und anschließend digital.

Einige SchülerInnen sind auch noch völlig unentschlossen, was sie nach der Schule machen wollen. Bei ihrer Berufsorientierung hilft die Bundesagentur für Arbeit. Im Gespräch mit Sebastian Dorow finden sie z.B. heraus, welcher Studiengang zu ihnen passt, welche Voraussetzungen für einen Beruf nötig und welche Gehälter realistisch sind.

Bei allen Stationen bekommen die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, potenzielle ArbeitgeberInnen kennenzulernen und vor Ort ihr Talent für einen bestimmten Beruf herauszufinden: eine Win-Win-Situation. SchülerInnen erfahren mehr über sich und ihre Fähigkeiten und teilnehmende Unternehmen bekommen die Möglichkeit, potenzielle Fachkräfte der Zukunft zu finden.


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