Talentförderung während und nach Corona

Online-Fachtagung „TalentPerspektiven Ruhr“ zeigt Lösungen auf

PressefotoTalentPerspektiven_Ruhr.jpg

Es war der fachliche Abschluss der diesjährigen TalentTage Ruhr: Am Freitag, den 12. November 2021, fand die Online-Fachtagung TalentPerspektiven Ruhr statt. Ihr Titel lautete „Was benötigt (Aus-)Bildung und Talentförderung während und nach Corona?“. 
Bei der neunten Auflage der TalentPerspektiven Ruhr stellten Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Senior Professor of Public Health and Education an der Hertie School of Governance, und Jugendforscher Simon Schnetzer die spannenden Ergebnisse ihre Studie „Jugend und Corona in Deutschland: die junge Generation am Ende ihrer Geduld“ vor. Die beiden Autoren haben die Auswirkungen der Pandemie aus Sicht von SchülerInnen, Studierenden und Auszubildenden untersucht und erläuterten in ihrer Keynote Ansätze, wie mit den entstanden Herausforderungen der Pandemie umgegangen werden kann.

„Nur wer die Bedürfnisse der Jugendlichen kennt, kann sie auch in herausfordernden Zeiten fördern. Die ‚Macher-Mentalität‘ des Ruhrgebiets hat sich auch während der Pandemie gezeigt: Wir haben lokale und regionale Bildungsansätze geschaffen, die langfristig funktionieren“, so Dr. Britta L. Schröder, Geschäftsführerin TalentMetropole Ruhr.

In unterschiedlichen Themenpanels tauschten sich ExpertInnen zu unterschiedlichen Projekten und Best-Practice Beispielen aus dem Ruhrgebiet aus. Im Fokus standen die Themen Medienkompetenz, Digitalisierung und Mentoring. Eines hatten alle vorgestellten Projekte gemeinsam: Sie orientierten sich konkret an den Bedürfnissen, die durch die Coronapandemie bei den jungen Talenten entstanden sind. 
Bärbel Bergerhoff-Wodopia, Mitglied des Vorstands der RAG-Stiftung und Bildungsbeauftragte des Initiativkreises Ruhr, hält fest: „Mit den TalentPerspektiven Ruhr haben wir eine Plattform geschaffen, auf der sich Bildungsexpertinnen 
und -experten über Lösungsansätze zur Schaffung von mehr Bildungsgerechtigkeit im Ruhrgebiet austauschen können. Uns ist wichtig, Erkenntnisse, die in einer Stadt im Ruhrgebiet gewonnen wurden, zu teilen und auf andere Städte und Gemeinden zu übertragen. Das Rad immer wieder neu zu erfinden und in eine Art Kirchturmdenken zu verfallen, hemmt den Effekt, den diese Lösungsansätze haben könnten. Es ist gut zu sehen, dass es den TalentPerspektiven gelingt, die notwendigen Synergien zu erzeugen und jedes Jahr Talentfördernde im ganzen Ruhrgebiet zu vernetzen.“ 
 


Weitere Artikel